Das Film-Auto von „Casino Royale“ ist zur Serien-Produktion herangereift. Der in seinen Proportionen an den DB9 angelehnte DBS wartet mit einem 6-Liter-V12 auf, der oberhalb von 5500 Touren durch einen Bypass zusätzliche Luft zugefächelt bekommt. Solchermaßen beatmet, leistet das Triebwerk 517 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 570 Newtonmetern. Eigentlich hatten Aston-Martin-Freaks mehr Potential, nämlich die 528 PS des Vanquish S erwartet, andererseits wiegt der DBS
65 Kilo weniger als der DB9 und liegt sogar rund 200 Kilo unter dem Vanquish-Gewicht.
Dank einiger Carbon-Komponenten bringt der DBS nur 1695 Kilo auf die Waage, was sich beim Beschleunigen auf 100 km/h in ordentlichen 4,3 Sekunden bemerkbar macht. Bis Tempo 100 hinkt der Vanquish S nämlich 0,9 Sekunden hinterher. Oben heraus – das manuelle Sechsgang-Getriebe voll ausgedreht -
kommt der DBS lediglich auf enttäuschende 302 km/h. Bei der maximalen Geschwindigkeit bringt es der Vanquish S immerhin auf 333 km/h.
Das Fahrwerk des DBS beeindruckt durch sein adaptives Dämpfer-System mit fünf Einstell-Stufen. Die 20-Zoll-Leichtmetallräder sind mit 295er Pirelli-Pneus bestückt. Über jeden Zweifel erhaben ist die schöne Silhouette des DBS - genau das Richtige für einen Concours d`Elegance.