|
Es gibt einige amerikanische Sportwagen, die bei Autokennern Kultstatus genießen. Die Corvette natürlich, die seit sechs Generationen und mehr als 50 Jahren Bauzeit ihre Fans begeistert. Oder die Dodge Viper, die den Fahrer mit ihrer ungehobelten Art und brutalen Leistungsentfaltung in jeder Sekunde zum Kräftemessen herausfordert. Und dann ist da noch der Shelby Mustang. Mit zwischenzeitlichen Unterbrechungen bringt die Liaison seit mehr als 40 Jahren besonders kräftige Wildpferde heraus. Carroll Shelbys jüngste Kreation ist der GT500 auf Grundlage des aktuellen Mustangs, die 500 PS starke Supersport-Variante des US-Coupés. Genau dieses Auto dient als Basis des aufregenden Viererpacks, das Ford und Shelby kürzlich auf der SEMA, der weltgrößten Tuningmesse, präsentiert haben. Anzeige Ein Mustang für den Strip Variante Nummer eins ist ein straßentauglicher Drag Racer, bei dem Ford vor allem die Motorperipherie aufgerüstet hat. Anstelle des Serien-Kompressors arbeitet ein Pendant der hauseigenen Rennsportabteilung. Den Hochleistungs- Ladeluftkühler spendiert „Paul’s High Performance“ (PHP). Auch der neue Gitterrohr-Rahmen, das modifizierte Sechsgang-Getriebe und der Innenraum mit Recaro-Sportsitzen taugen sowohl für den Boulevard als auch für den Viertelmeilen-Strip. Der Shelby Mustang mit dem Namenszusatz „Road and Track“ ist ein Sportler sowohl für die Landstraße als auch die Rundstrecke. Auch dessen GT500-Triebwerk rüstet Ford mit einem „Power Pack“ aus der Motorsportabteilung auf. Das Ergebnis ist ein Output von mehr als 600 PS. Um möglichst schnell um Kurven zu wieseln, greifen die Ingenieure zudem auf Fahrwerkskomponenten aus dem Racing-Regal zurück. Eine tiefere Fahrwerkseinstellung, größere Stabilisatoren, verstärkte Radaufhängungen und neue Dämpfer sorgen für ein Handling auf Rennwagen-Niveau. Performance-Bremsen und dreiteilige Felgen runden den sportlichen Auftritt ab. Die Rennversion Drittes Highlight des SEMA-Auftritts ist die Rennversion des GT500. Allerdings basiert dessen Fünfliter-V8 auf dem 4,6-Liter-Triebwerk des schwächeren Mustang GT. Trotzdem liefert im Renntrimm gut 500 PS. Das Ganze kombinieren die Ingenieure mit einem sequentiellen Sechsgang-Getriebe und einer Hochleistungs-Bremsanlage, die vorne mit Sechskolben-, hinten mit Vierkolben-Festsätteln arbeitet. Auch das Fahrwerk zeigt sich komplett überarbeitet. Mit einer neuen Hinterachse und dreifach verstellbaren Dämpfern versucht Ford, das schwammige Fahrverhalten des Serien-Mustangs für die Rennstrecke fit zu machen. Ein mächtiger GT-Flügel liefert Anpressdruck auf der Hinterachse, an der Front teilt ein Splitter die Luft. Weitere Modifikationen: Den Sprit saugt sich das Triebwerk aus einem Rennsporttank, und BBS liefert einen Satz Rennfelgen. Ergebnis der Umbauarbeiten (neben mehr Leistung und einem renntauglichen Fahrwerk): Ein Leergewicht von nur gut 1,4 Tonnen – fast 400 Kilogramm weniger als beim Serienmodell. Das Jubiläumsmodell Hinter dem vierten in Las Vegas präsentierten Mustang GT500 verbirgt sich ein Jubiläumsmodell, mit dem Ford und Shelby den 40. Jahrestag des historischen Mustang GT500 feiern. Das Geburtstagskind unterscheidet sich durch ein komplettes Aerodynamikpaket, das aus einigen Kohlefaser-Komponenten besteht. So sind Frontspoiler, Außenspiegel-Abdeckungen und die Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel aus dem extrem leichten und widerstandsfähigen Material gefertigt. In die Lufteinlässe der Motorhaube haben die Designer Aluminium-Gitter integriert. Viele kleine Accessoires wie zahlreiche Plaketten und Embleme, ein spezieller Tankdeckel, besondere Instrumenten-Einfassungen und Schriftzüge weisen den Betrachter auf den Sonderstatus des Jubiläumsmodells hin. Hinzu kommen technische Änderungen wie eine leistungsfähigere Bremsanlage, ein Sportauspuff und - auf Wunsch - 20-Zoll-Felgen mit 255/30er (vorne) und 285/30er Reifen (hinten). Die eingangs vorgestellten Drag Racer bleibt (vorerst) ein reines Showcar, das eigens für die SEMA-Show auf die Räder gestellt worden ist. Der Shelby Mustang Road and Track wird ab 2007 zu haben sein. Die Rennversion wird hoffentlich ab der nächsten Saison über die Rennstrecken dieser Welt jagen, und die Jubiläumsversion wird in einer streng limitierten Sonderserie in den USA auf den Markt kommen. Ob deutsche Importeure jedoch die Chance haben werden, das Auto auch hierzulande anzubieten, darf bezweifelt werden. www.motorvision.de Verwandte Themen | ||
Jetzt Userbilder zum Thema hochladen![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
|
MG J2
|

![]() |
||
| Detroit 2010 Girls |
![]() |
||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||
![]() |
||